Kategorie Heilpflanzen

Stechginster – Wirkung und Anwendung
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Stechginster – Wirkung und Anwendung

Der immergrüne Stechginster ist eine Charakterpflanze der Atlantikküsten Nord- und Mitteleuropas, ein „zäher Brocken“ der Strände, Moore, Heiden und des Magerrasens und eine Zeigerpflanze für kalkarme Böden. Weidetierhalter schätzten ihn, da seine Dornen verhindern, dass Nutztiere ausbrechen und Fressfeinde eindringen.

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Farne als Heilpflanze – Wirkung und Anwendung

Farne gehören zu den ältesten Pflanzen und entstanden im Erdaltertum, fast 200 Millionen Jahre bevor sich Blühpflanzen entwickelten. Sie verfügen über diverse Wirkstoffe, von denen manche in keiner anderen Pflanze vorhanden sind.In Deutschland war neben dem Hirschzungen- und Tüpfelfarn vor allem der Wurmfarn (Farnkraut) als Heilpflanze in der Volksmedizin beliebt – dieser diente, wie der Name bereits sagt, als hocheffektives Mittel gegen Parasiten im Magen-Darm-Trakt.
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Ingwer – Wirkung, Rezepte und selber pflanzen

Ingwer ist eine vielseitige Heilpflanze, die bekannt dafür ist, dass sie gegen Erkältung und Übelkeit hilft und zu mehr Vitalität führt. Bei täglicher Einnahme kommt die einzigartige Kraft von Ingwer, ernsthafte Krankheiten und Entzündungen zu bekämpfen und diesen vorzubeugen, zur vollen Entfaltung. Ob als Ingwertee, Ingwerwasser mit Kurkuma oder Zitrone, als Ingwer Kapsel oder als Ingwer Shot eingenommen, die Möglichkeiten der Anwendung sind so vielfältig wie das Wirkungsspektrum der Ingwerpflanze, und man kann sie sogar zu Hause pflanzen.
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Butterblume – Scharfer Hahnenfuß

Butterblume ist ein volkstümlicher Ausdruck für verschiedene Wiesenblumen, vor allem für Hahnenfußgewächse – die Gattung Ranunculus umfasst circa 400 Arten. In Deutschland ist der mehrjährige Scharfe Hahnenfuß (Ranunculus acris) am weitesten verbreitet. Löwenzahn wird ebenfalls als Butterblume bezeichnet.
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Eberesche – Vogelbeere als Heilpflanze

Die Eberesche weist mit Namen wie „Vogelbeere“ oder „Drosselbeere“ darauf hin, dass Vögel ihre Früchte lieben. Im Volksmund gelten die Beeren hingegen als giftig für Menschen. Zu Unrecht: Die Vogelbeeren schmecken zwar erst gekocht richtig gut, sind aber nicht toxisch, sondern im Gegenteil sehr gesund.
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Hibiskus – Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung

Hibiskus gehört zu den Malvengewächsen und ist bekannt für seine prächtigen, ausladenden Hibiskusblüten. Diese Blüte der aus den Tropen und Subtropen stammenden Pflanze ist ein typisches Symbol auf Hawaiihemden und ein Symbol für Exotik. Hibiskus ist als Zimmerpflanze beliebt, und das bunte Farbenwunder ziert viele Gärten.
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Alpenveilchen – Wirkung, Anwendung und Gefahren

Der Name „Alpenveilchen“ lässt vermuten, dass diese Pflanze in den Alpen wächst. Dies ist jedoch nur bei dem europäischen Alpenveilchen der Fall. Alle anderen Arten sind im Mittelmeerraum und in Kleinasien beheimatet. Der wissenschaftliche Name für das europäische Alpenveilchen (auch „wildes Alpenveilchen“ genannt) lautet Cyclamen europaeum oder Cyclamen purpurascens.
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Eiche als Heilpflanze – Wirkung und Anwendung

Eiche nennen wir hierzulande die Stiel- oder Sommereiche, eine von rund 400 Quercus-Arten aus der Familie Fagaceae, der Buchengewächse. Sie war der heilige Baum des Donnergottes Thor und das Sinnbild des deutschen Waldes, Symbol der Standhaftigkeit und des ewigen Lebens. Die Fantasien rund um die „deutsche Eiche“ verdecken, dass sich die realen Gerbstoffe des Baumes ausgezeichnet eignen, um Blutungen zu stillen und Entzündungen vorzubeugen.
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Nachtkerze – Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung

Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) zeigt ihre Schönheit nur im Dunklen – ihre gelben Blüten leuchten sogar nur eine einzige Nacht, bevor sie verblühen. Das Öl von Oenothera ist bekannt als Heilmittel gegen Hautbeschwerden wie Ekzeme oder Neurodermitis, soll rheumatische Beschwerden und Arthritis lindern.
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Löwenzahnwurzel – Pusteblume (Taraxacum officinalis)

Er zählt zu den beliebtesten Wildblumen überhaupt und ist sowohl aus wilden Blumenwiesen wie auch heimischen Gärten kaum wegzudenken. Die Rede ist vom Echten Löwenzahn (Taraxacum officinalis), dessen gelb leuchtende Blüten schon jedes Kind zweifelsfrei identifizieren kann. Sie werden, ebenso wie die Löwenzahnblätter, gerne in der Wildkräuterküche verwendet.
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Rotbuche – Fagus silvatica

Rotbuche, meist als Buche bezeichnet, ist ein Charakterbaum in Deutschland. Unter natürlichen Bedingungen würde ein Großteil des Landes aus Buchen-Eichen-Mischwäldern bestehen. Da fast alle Teile des Baums medizinische Effekte haben, waren Arzneien aus Blättern, Rinde, Samen und Holz der Pflanze in der Volksmedizin weit verbreitet und sind für Phytotherapien auch heute von Bedeutung.
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Rosskastanie – Aesculus hippocastanum

Die Samen der wilden Kastanie bezeichnen wir schlicht als Kastanien. Kinder basteln daraus Spielzeuge, und die Bäume spenden Schatten im Sommer. Kaum bekannt ist derweil, dass dieser Charakterbaum unserer Städte Wirkstoffe enthält, die die Blutgerinnung hemmen und gegen chronische Venenschwäche helfen.
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Tanne als Heilpflanze – Wirkung und Anwendung

Den Tannenbaum kennen wir erleuchtet zur Weihnachtszeit. Die Weißtanne (Abies alba) liefert indessen eine Menge heilender Stoffe in ihren Zweigspitzen und ihren Zapfen. Wir nutzen sie als Badeöl, in der Kosmetik, in Seifen und als Erkältungsbalsam. Neue Studien zeigen ein großes Potenzial gegen entzündliche Erkrankungen.
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Adonisröschen – Adonis vernalis

So ein kleines, hübsches, gelbes Blümchen mit einer so großen Wirkung und dann noch giftig dazu – da ist von dem Adonisröschen die Rede. Wenn auch der Name an eine Rose erinnert, so gehört diese Pflanze nicht zu den Rosengewächsen. Schon der Anblick des Adonisröschens verzaubert den Betrachter und hellt die Stimmung auf.
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Feige – Ficus carica

Das Feigenblatt, mit dem Adam und Eva ihre Scham bedecken, ist eine der ältesten Aufzeichnungen einer Kulturpflanze. Noch heute ist die Echte Feige vor allem im Vorderen Orient verbreitet. Sie steckt voller Vitamine und Mineralstoffe, ist ein idealer Energiekick für lange Wanderungen und neue Studien zeigen ein enormes Potenzial für Therapien gegen Wurmbefall, bakterielle Infektionen, Krämpfe und Blutgerinnsel – sogar gegen Krebs.
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Wundklee – Bärenklee (Anthyllis vulneraria)

Der deutsche Name Wundklee zeigt bereits, dass diese Pflanze in der Medizingeschichte dazu diente, Wunden zu behandeln – auch der lateinische Name Anthyllis vulneraria verweist darauf. Zudem diente er als Hustenmittel.Steckbrief zum WundkleeName: WundkleeWissenschaftlicher Name: Anthyllis vulnerariaFamilie: Fabaceae / SchmetterlingsblütlerVolksnamen: Tannenklee, Bärenpratzen, Frauenkäppli, Muttergottesschühlein, Bärenklee, Bergkraut, Goldknopf, Hasenklee, Watteblume, Wollklee, Russischer Klee, Schafszahn, Bartklee, Apothekerklee, Sommerklee, Kretzenkraut, Katzenklee, Katzentapen, Katzenbratzerl, SchöpfliAnwendungsgebiete:Äußere Wunden wie Abschürfungen und RötungenPrellungen und VerstauchungenHustenmittelVerwendete Pflanzenteile: Blüten und BlätterInhaltsstoffeWundklee enthält Tannine (0,6 Prozent Gerbstoffe, vermutlich vom Catechin-Typ), Saponine, Flavonoide, Isoflavonoide und Pflanzenschleim.
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Raute – Weinraute (Ruta graveolens)

Den Geschmack der Raute oder Gartenraute kennen wir aus Aperitifs und Likören. In der Antike galt sie als mächtiger Schutz gegen vielerlei Gifte, im Mittelalter sollte das „Totenkraut“ sogar die Pest heilen. Heute wissen wir: Raute enthält medizinisch wirksame Stoffe, hat aber auch starke Nebenwirkungen bis hin zu Vergiftung und Tod.
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Kratzbeere – Ackerbeere (Rubus caesius)

Die Ackerbeere, eher als Kratzbeere bekannt, ist mit der uns heimischen Brombeere verwandt. Sie ist etwas kleiner als die Brombeere und trägt ebenso Dornen. Diese sind jedoch viel kleiner und weicher, stechen nicht, sondern kratzen nur. Vielleicht wird sie deshalb Kratzbeere genannt.Steckbrief KratzbeereWissenschaftlicher Name: Rubus caesiusPflanzenfamilie: Rosengewächse (Rosaceae)Volkstümliche Namen: Kratzbeere, bereifte Brombeere, Bockbeere, KroatzbeereVorkommen: Europa und NordasienAnwendungsgebiete:Entzündungen der MundschleimhautZahnfleischentzündungenVerdauungsstörungenAtembeschwerdenAusflussHautekzemeAkneWundheilungVerwendete Pflanzenteile: Blätter, BeerenInhaltsstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide, Fruchtsäuren, reichlich Vitamin CHeilwirkungDie Inhaltsstoffe der Kratzbeere sind für deren Wirkung verantwortlich.
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Huflattich – Anwendung, Wirkung und Risiken

Huflattich (Tussilago farfara), eine Wiesenpflanze aus der Familie der Korbblütler, trägt seinen Gebrauch als Heilpflanze im Namen. Das lateinische „tussis“ bedeutet Husten und „ago“ „Ich vertreibe“. Als Schleimlöser bei festsitzendem Husten und als Mittel gegen Erkrankungen der Atemwege war der Frühlingsbote mit den goldgelben Zungenblüten in der Volksmedizin weit verbreitet.
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Tausendgüldenkraut – Centaurium erythraea

Das Tausendgüldenkraut ist seit der Antike als Heilpflanze sehr beliebt – vor allem gegen Magenbeschwerden und Hautentzündungen. Unsere Großeltern kannten es noch als Arznei, um die lästigen Spulwürmer loszuwerden. Studien zeigen eine starke Wirkung gegen pathogene Pilze.Steckbrief zum TausendgüldenkrautWissenschaftlicher Name: Centaurium centaurium, Centaurium erythraeaVolksnamen: Bitterkraut, Erdgallenkraut, Fieberkraut, Roter Aurin, Tausendguldenkraut, Gottesgnadenkraut, Aderntee, Allerweltsheil, Unserer Lieben Frau Wegstroh, Verschreikräuel, Tollhundskraut, Schmeckeblume, Tausendkraft, Muttergotteskraut, Apotherkerblum, Tausendkraft, Wundkraut, Augerinken, Aurinkraut, Hundertguldenkraut, MagenkrautAnwendungsgebiete:Magenbeschwerden,Fieber,Appetitlosigkeit,dyspeptische Leiden,Leber- und GallenproblemeVerwendete Pflanzenteile: obere, getrocknete Teile blühender PflanzenInhaltsstoffeTausendgüldenkraut enthält biologisch aktive Komponenten, darunter Bitterstoffe wie Secoiridoidglykoside (Swertiamarin), Gentiopikrin und Swerosid.
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Ackerminze – Mentha arvensis

Die Ackerminze gehört zu den Minzearten. Ihre Heilkräfte sind wirklich erwähnenswert, auch wenn sie nicht so bekannt ist wie die Pfefferminze.SteckbriefWissenschaftlicher Name: Mentha arvensisPflanzenfamilie: Lippenblütler (Lamiaceae)Volkstümliche Namen: Kornminze, Feldminze, GartenminzeVorkommen: nahezu weltweitAnwendungsgebiete:VerdauungsbeschwerdenAtemwegserkrankungenMyalgien (Muskelschmerzen)HautentzündungenMenstruationsbeschwerdenKopfschmerzen, MigräneKrämpfeKreislaufproblemeMüdigkeitVerwendete Pflanzenteile: BlätterInhaltsstoffe: ätherisches Öl (Menthol), Gerbstoffe, FlavonoideHeilwirkungDie Ackerminze wirkt schmerzlindernd, krampflösend, karminativ (entblähend), cholagog (galletreibend), beruhigend, durchblutungsfördernd, antibakteriell, antiviral, juckreizlindernd und desinfizierend.
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